Historie

Die Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Erftkreis e.V. (APK e.V.) wurde 1980 auf Initiative von Frau Dr. Schreckling gegründet und 1981 ins Vereinsregister eingetragen.

Außer der medizinisch notwendigen Behandlung standen zur damaligen Zeit keinerlei ergänzende Angebote für psychisch kranke Menschen im Rhein-Erft-Kreis zur Verfügung.
Aus den bescheidenen Anfängen hat sich ein breitgefächertes Angebot für psychisch Kranke entwickelt, nicht zuletzt Dank der Mithilfe der Städte im Rhein-Erft-Kreis und der öffentlichen Trägern, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Landschaftsverband.

Die APK e.V. unterhält mittlerweile jeweils ein Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) in Hürth und Bergheim.
In den Kontakt- und Beratungsstellen der SPZ finden psychisch Kranke und deren Angehörige eine Anlaufstelle.
Die Tagesstätten mit 15-45 Plätzen bieten Arbeitstraining und Beschäftigungstherapie an. Für noch im Arbeitsleben stehende Betroffene ist der Integrationsfachdienst (IFD) mit Beratung und Hilfe zuständig.

Darüber hinaus werden im Betreuten Wohnen derzeit über
80 Klienten in externen Wohnformen betreut.
Sowohl in den Sozialpsychiatrischen Zentren in Bergheim und Hürth, als auch in den Außenstellen in Pulheim und Erftstadt sind Patientenclubs als offene Treffs aktiv, an denen Betroffene und deren Angehörige teilnehmen können.

Die fachlich betreuten Sportgruppen (Gymnastik, Schwimmen und Tanzen), die handwerklich orientierten Werk- und Handarbeitsgruppen sowie die anderen Freizeitangebote (Frühstückstreff, Koch-, Kreativgruppen u.a.) sind offene Gruppen für die Betroffenen und erzielen gute Erfolge beim Umgang mit der Erkrankung.
In den Selbsthilfegruppen für Angst und Depressiverkrankte besteht die Möglichkeit sich gegenseitig Rat und Unterstützung geben zu können.

Das 1994 gegründete Camille-Claudel-Haus bietet als Wohnheim Platz für 18 Personen, die dort umfassende Betreuung, aber auch Beschäftigungsangebote erhalten.

Seit Anfang 2000 verfügt die APK e.V. über beschützte Arbeitsplätze – in der Werkstatt für Integration und Rehabilitation "WIR gGmbH" in Hürth.
Hier können Betroffene, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht zurechtkommen, ihren Kräften entsprechend arbeiten.

Mit der Angehörigengruppe „Füreinander“ für Alzheimererkrankte
bietet die Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Erftkreis e.V. seit 2003 diesem Personenkreis ein Beratungs- und Betreuungsangebot.

Seit 2004 existiert die Koordinations-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) als Beratungsmöglichkeit für körperlich und geistig Behinderte in Hürth und hiermit erweiterte die APK e.V. ihre Angebotspalette auch für andere Behinderungsgruppen.
Im Jahr 2005 ist das SPZ Bergheim in eigene Räumlichkeiten nach Quadrath-Ichendorf umgezogen.

Im selben Jahr wurde in Hürth Hermülheim ein Wohnhaus für psychisch erkrankte Menschen gebaut und bezogen.

Ende 2006 erfolgt der Aufbau einer Werkstatt für behinderte Menschen in Bergheim (Quadrath-Ichendorf) als Erweiterung der WIR GmbH.